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 Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern

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BeitragThema: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Do 17 Dez 2009 - 15:19

Bremen (aho) – Wenn nach behördlicher Prüfung der Verdacht bleibt, dass es sich bei einem Tier um eine Kampfhund-Kreuzung handelt, muss künftig im Bundesland Bremen der Halter nachweisen, dass dies nicht zutreffend ist. Das ist eine der Änderungen im „Gesetz über das Halten von Hunden“, die gestern die Bremer Bürgerschaft beschlossen hat. Zudem bleiben Pitbull-Terrier und andere Kampfhunde nach einem Beschluss der Bürgerschaft für weitere fünf Jahre verboten. Kampfhunde dürfen damit nach wie vor weder gehalten noch gezüchtet werden.

Wie der in Bremen erscheinende „Weserkurier“ berichtet, muss in Zukunft nicht die Ordnungsbehörde beweisen, dass es um einen Kampfhund-Mischling geht, sondern der Halter ist verpflichtet, das Gegenteil zu belegen, wenn es entsprechende Anhaltspunkte gibt – ob Körpergröße, Beißkraft oder auch Gewicht.

Zur Begründung heißt es in dem Änderungsantrag, dass es sich in der Praxis „regelmäßig als schwierig erweist“, Kreuzungen von Kampfhunden zu bestimmen. Das gelte auch, wenn es bei den Tieren körperliche Anhaltspunkte gebe, die mit großer Sicherheit den Schluss zuließen, dass es sich um eine solche Kreuzung handelt, so die Zeitung.

Der „Weserkurier“ zitiert aus der Vorlage für die Bremische Bürgerschaft: „Aktuell besteht die Situation, dass Kampfhundkreuzungen gezüchtet und zum Verkauf angeboten werden“. Um das geltende Zucht- und Handelsverbot zu umgehen, würden die Tiere in offiziellen Dokumenten von ihren Züchtern und Eigentümern allerdings als Kreuzungen von Hunderassen deklariert, die nicht verboten seien.


Quelle: http://www.animal-health-online.de

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Do 17 Dez 2009 - 19:21

Ja was erwarten die denn?? Das die Leute sagen ich züchte ein der Rassen, die auf der Liste stehen.

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Do 17 Dez 2009 - 21:51

Es hat ja auch gute Gruende,dass Kampfhunde verboten sind! Diejenigen die noch leben und nichts tun sollen am Leben bleiben aber gehören kastriert damit sie sich nicht weiter vermehren !Zuechter die das umgehen indem sie Mischlinge herstellen und weiterveraufen gehoeren hart bestraft nicht nur die die sich ein solches Tier zugelegt haben meine ich !es geht ja nicht nur darum ein bisschen Hundesteuer zu sparen sondern um die Sicherheit von Menschen auch Kinder !Da sollten die Karten schon auf den Tisch kommen!

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Do 17 Dez 2009 - 22:22

KOKO schrieb:
Es hat ja auch gute Gruende,dass Kampfhunde verboten sind!

Welche denn?? Die würden mich wirklich mal interessieren.

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Fr 18 Dez 2009 - 1:14

Möönsch Dany ! Ist noch nichts passiert sind noch keine Kinder von denen zerfleischt worden ? im wahrsten Sinne des wortes ? Auch der eigene halter angegriffen gut jetzt sagst du -machen andere Hunde auch aber ich finde das häuft sich erst so in letzter Zeit seit es dieses Gesetz gibt !
Wer weiß was da rumgezüchtet wird -ein labbi soll ein Labbi sein und ein Goldi ein Goldi und nicht die Eigenschaften in sich tragen von einem Gebrauchshund der Für Menschenleere Weiten in Amerika gezüchtet worden ist um die Vieherden weiter zu treiben und zusammen zu halten ! Die haben nun mal eine große Beißkraft die ist nötig um diesen Job zu machen ! Warum wohl sind gerade diese Tiere besonders gut für grausame Hundekämpfe geeignet ? Woher kommt den der Name KAMPFHUND ? Warum werden gerade sie besonders oft in grausamen Hundekämpfen eingesetzt ? Sie bringen die besten Voraussetzungen mit dafür ! Ja sie sind liebeswert und oft sehr anhänglich und schmusig aber das kann sich jederzeit ändern genau so wie bei einem Raubtier wie einem Löwen oder Tieger auch sie können so schmusig sein sind und bleiben aber gefährliche Tiere !
Es ist schon zu viel passiert und wenn erst das eigene kind angegriffen daliegt ist es zu spät das einzusehen !
Es gibt so viele tolle Rassen große und kleine warum muss es unbedingt ein Kampfhund sein ? Oder einer der sich in einer Rasse versteckt die nicht auf der Liste steht ?
Jeder Hund kann verrückt gemacht werden das ist wahr aber ich finde schon dass es einen Unterschied macht ob ein Hund zuschnappt oder beißt ober sich direkt verbeißt und nicht mehr ablässt von seinem Opfer !

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Fr 18 Dez 2009 - 1:50

Also mal grundsätzlich, eine Rasse Kampfhund gibt es nicht. Die Hunde, die früher für Hundekämpfe gezüchtet wurden, waren meistens Mischlinge verschiedener Rassen, die sich eben durch bestimmte Wesenszüge hervorgetan haben. Und dazu zählte NICHT, daß diese Hunde gegen Menschen aggressiv sein durften. Im Gegenteil, ein Hund der sich im Eifer eines Kampfes mit einem anderen Hund versehentlich an einem Menschen vergriffen hat (in der Regel waren es die Eigentümer der Hunde, die am Rande des Rings standen) wurde sofort getötet. Ein Angriff war bei Hundekämpfen ein absolutes NO GO. Dadruch selektierte man Hunde, die den Menschen gegenüber eine extrem hohe Reizschwelle haben. Auch die kann man überschreiten, das ist klar, aber das gilt für jeden anderen Hund genauso.

Um einen Hund scharf zu machen, gegen andere Menschen scharf zu machen, braucht es keine bestimmte Rasse und auch keine Rasseliste, um einen Hund scharf zu machen benötigt es einen Menschen, der völlig den Respekt vor jeglichem Lebewesen verloren hat. Ein scharfer Hund hat keine Rasse, es kann genausogut ein DSH, wie ein Lappi oder ein Pudel sein, man kann genausogut einen Mischling scharf machen, wie einen Listenhund, der Mensch ist das Problem nicht der Hund, nicht die Rasse. Jeder Hund kann beißen und, ab einer gewissen Größe, kann jeder Hund gefährlich werden, in den Händen skupeloser Menschen.

Es entsetzt mich wirklich und ehrlich, wenn jemand, der selbst Hunde hat, in dieses besch***ene Hörnchen dieser Dilletanten am grünen Regierungstisch bläst, nur weil er mal in der einschlägigen Presse gelesen hat, daß ein sogenannter Kampfhund, einen Menschen gebissen hat. Logisch steht da nie, daß ein Pudel oder ein Cocker einen Menschen ernsthaft gebissen hat (und glaube mir, ein Cocker kann ziemlich gefährlich werden, wenn es sein muß), aber das ist klar, über diese Schlagzeile würden die Leser nur müde lächeln und damit könnte man keine einzige Zeitung verkaufen und keine Auflage machen.

Natürlich ist mir klar, daß schon schreckliche Dinge passiert sind, bei denen Menschen von Hunden schwer verletzt und sogar getötet wurden und ich finde das schrecklich, aber die Schuldigen daran sind die Menschen und nicht die Hunde, nicht die Rasse. Gegen solche Aussagen wehre ich mich entschieden.

Ich kenne hier in unserer Nachbarschaft einen Pitbull/Staff-Mischling, dieser Hund ist vom Wesen her ein Traum. Ich würde diesem Hund 10 x mehr vertrauen, als ich es meinem Silky je werde.

Soweit meine Meinung, ich werde mich hier jetzt auf keinerlei Diskussion zu dem Thema einlassen, weil ich der Meinung bin, da gibt es nix zu diskutieren. Man kann einen Hund mögen oder nicht mögen, wegen seiner Optik oder seinem Wesen, das ist das Eine (es gibt auch Rassen, die es für mich nicht zu geben bräuchte, deswegen spreche ich aber Menschen, die diese Rssen mögen, ihre Liebhaberei nicht ab), aber sich hinzustellen und nur, weil es Leute gibt, die diese Hunde mißbrauchen, diesen Tieren jeder Lebensgrundlagen zu entziehen und das Recht auf das Fortbestehen ihrer Rasse zu untersagen, ist für mich ein absolutes Unding.

Sorry für meine Worte, aber ich könnte echt kotzen, wenn ich so was lese und wenn ich so was von einem Hundehalter lese, dann werde ich echt sauer.

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Fr 18 Dez 2009 - 3:56

Ok dany ich will mich nicht streiten und ich spreche keinem seine liebhaberei ab wenn er wirklich 100 Prozentig garantieren kann dass niemand zu schaden dadurch kommt ! Auch diese tiere haben ihre Existenzberechtigung in einem für sie geeigneten Umfeld ich will ja auch keinen Löwen oder Tieger haben weil sie zu gefährlich sind aber ich habe zwei Siam und bin sehr glücklich damit ! Wir hatten hier auch schon einen Goldi der sich im Arm seines Frauchens verbissen hat und einrn Bernhardiner der ein Kind angegriffen hat wo es hieß alte Leute sollen keinen Hund mehr haben der betagten Besitzerin wurde also auch ihre Liebhaberei abgesprochen -alles aus der sogenannten einschlägigen Presse immer noch relativ glimpflich abgegangen währenddessen Angriffe von Rassen wie Pitbull Staff´s Rotti usw oft tödlich geendet haben ! diese sind oft nicht bei skrupellosen Menschen aufgewachsen sondern wie ganz normale Hunde gehalten worden und dann ausser Kontrolle geraten ohne scharf gemacht worden zu sein ! Ich glaube nicht dass Menschen die es weiter gebracht haben als ich und Gesetze erlassen können am Regierungstisch dillettantisch und dumm aus Jux und Dollerei eben gerade diese Rassen hierzulande verbieten es ist schon zu viel passiert und egal wenn nur ein einziges Kind zerfleischt worden währe das ist eines zuviel und ein Hund der dann getötet wurde einer zuviel solche Leidvollen Dinge sollen mit allen Mitteln verhindert werden und da gibt es für mich nichts zu diskutieren !
Es sind immer die Menschen schuld auch die die solche Tiere produzieren und jetzt das Gesetz umgehen indem sie diese Verbotenen Rassen in Tiere reinzüchten die nicht auf der Liste stehen wer weiß was dabei herauskommt und ich habe dann ja nicht die Rasse wirklich die ich haben will warum denn nicht gleich einen Labi warum muss das denn ein Mix sein mit einem pitbull oder so ? Es kommt noch so weit das weil einige Menschen so diese GESETZE !!! umgehen dass ALLE HUnde ab einer bestimmten Größe als gefährlich eingestuft werden ! Passiert was wird mal wieder ein Kind von solch einem Tier getötet dann versuch mal den Eltern des Kindes deine Meinung plausiebel zu machen !
Ja ich bin Hundehalterin und ich liebe Hunde wirklich sehr aber ich habe auch Verantwortung dem Tier gegenüber und meinen Mitmenschen und ich will auf keinen Fall das irgendjemand durch meine Liebhaberei zu schaden kommt es währe unerträglich für mich wenn mein Hund eingeschläfert werden müsste weil er ausser Kontrolle geraten ist und einen Menschen verletzt oder gar getötet hat !
Das Gesetz ist nunmal da egal wie unterschiedlich wir beide das auch beurteilen und Gesetze müssen eingehalten werden sonst hat man dann die Konsequenzen zu tragen ! Ich hoffe nur dass nicht auch ein spielendes Kind im Park Konsequenzen zu tragen hat denn das ist mindestens genau so unschuldig daran wie der Hund der sein Leben auf jeden Fall lassen muss ! Ich wünsche mir nur dass es sowas nicht mehr gibt -auch wenn ich in deinen Augen ein schlechter Hundehalter bin ! Egal was jetzt noch kommt ich habe meine Meinung dazu gesagt und ich respektiere das du nicht diskutieren willst also belassen wir es dabei bevor es noch unschöner wird !

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Fr 18 Dez 2009 - 12:15

Ach bitte Leute, ist es nicht schon schlimm genug, dass wir Hundebesitzer teilweise schon so dikrimimiert werden???
Traurig genug, dass ein Hundehalter, Hundeliebaber ...Unterschiede bei den unterschiedlichen Rassen macht, für mich ist das eine reine Diskriminierung von Rassen....und Hunde werden nicht böse geboren, sondern böse gemacht (erzogen)...und mal ganz ehrlich ein aggresiver Goldi kann rein von der Größe her mind genauso viel Schaden anrichten, wie ein Pit Bull und wisst ihr, dass, wenn ein Mensch durch einen Hundebiss zu Tode kam, meistens ein deutscher Schäferhund bzw dessen Mischlinge zugebissen haben...

Hier die Liste:

http://www.maulkorbzwang.de/Briefe/i...0er/dshtot.txt

und das ist auch einfach zu erklären, weil eben ein Deutscher Schäferhund, der weit verbreiteste Hund in D ist und war.
Und in 33 JAhren wurden 55 Menschen durch Hunde getötet, klingt zwar wirklich arg und schlimm und jeder Mensch, der unschuldig sterben musste, ist ein Mensch zu viel, ABER
55 Menschen in 33 Jahren im Vergleich zur Bevölkerung und der Hundpopulation ist nicht viel...

Viel mehr Mensch kommen jährlich bei Autounfällen ums Leben...kann und soll man deswegen Autos verbieten???

Ich finde diese Hundegesetze und Rassenlisten (die auch hier bei uns in Ö schon Zustimmung finden) eine bodenlose Fechheit;
denn Agression ist nicht rassebedingt, sondern liegt an der ERziehung (von dem her müsste jeder Hund, der größer als kniehoch ist, verboten werden, da er eine potentielle Gefahr für Menschen darstellen könnte);
es ist eine Einschränkung meines eigenen Willen, meiner Grundrechte, dass ich nicht selbst entscheiden kann, welchen Hund ich mir nach Hause tun kann;
und es trifft meistens die falschen Leute, nämlich, die die sich wirklich kümmern drum (den anderen wird so ein Gesetz auch nicht hindern Hinterhofvermehrerei, Anschaffung eines Hundes als Statussymbol, Welpen herschmuggeln aus dem OSten.... zu betreiben...)
außerdem schürt es die Ängste der LEute nur noch mehr gegenüber Hunden (was dann auch oft zu falschen Verhalten führt) und Hundehasser bekommen ihre Theorie mit den BÖSEN GEFÄHRLICHEN Hunden bestätigt...

Wo soll das ganze noch hinführen???

Ich habe mit meinen Aussies NIE Probleme bei LEuten, denn es sind ja sooo hübsche, tolle Hunde, die können gar nicht gefährlich sein....und genau so eine Aussage ist gefährlich, ich kenne inzwischen schon genug aggresivve Aussies mit irrsinnigem Schutztrieb und eines sag ich euch ein aggressiver Aussie ist sicher gefährlicher als ein gut erzogener Pit Bull.

Mir tun die angagierten Hundebesitzer mit Pit Bulls, Malis, Rotweileren, Dobis...leid, die mit soooo argen Vorurteilen bezüglich ihrer Hunde leben müssen, nur weil die Ängste, der Hass...grad durch solche sinnlosen Gesetze nur noch mehr geschürt wird...

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Fr 18 Dez 2009 - 12:18

Achja hier was zum Thema "Kampfhund" (dieses Wort ist sachlich einfach nicht korrekt!!!!!!!!!)

http://www.knafl.at/kampfhunde.htm

und hier noch die Bestätigung meiner Aussage: böse, gefährliche Hunde werden nicht geboren!!!

http://www.maulkorbzwang.de/Briefe/Publikationen/die_wichtigsten_expertenaussagen.pdf

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Fr 18 Dez 2009 - 12:21

Anij schrieb:


Es entsetzt mich wirklich und ehrlich, wenn jemand, der selbst Hunde hat, in dieses besch***ene Hörnchen dieser Dilletanten am grünen Regierungstisch bläst, nur weil er mal in der einschlägigen Presse gelesen hat, daß ein sogenannter Kampfhund, einen Menschen gebissen hat. Logisch steht da nie, daß ein Pudel oder ein Cocker einen Menschen ernsthaft gebissen hat (und glaube mir, ein Cocker kann ziemlich gefährlich werden, wenn es sein muß), aber das ist klar, über diese Schlagzeile würden die Leser nur müde lächeln und damit könnte man keine einzige Zeitung verkaufen und keine Auflage machen.


Soweit meine Meinung, ich werde mich hier jetzt auf keinerlei Diskussion zu dem Thema einlassen, weil ich der Meinung bin, da gibt es nix zu diskutieren. Man kann einen Hund mögen oder nicht mögen, wegen seiner Optik oder seinem Wesen, das ist das Eine (es gibt auch Rassen, die es für mich nicht zu geben bräuchte, deswegen spreche ich aber Menschen, die diese Rssen mögen, ihre Liebhaberei nicht ab), aber sich hinzustellen und nur, weil es Leute gibt, die diese Hunde mißbrauchen, diesen Tieren jeder Lebensgrundlagen zu entziehen und das Recht auf das Fortbestehen ihrer Rasse zu untersagen, ist für mich ein absolutes Unding.

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Fr 18 Dez 2009 - 12:57

Allroundtalent schrieb:
Anij schrieb:


Es entsetzt mich wirklich und ehrlich, wenn jemand, der selbst Hunde hat, in dieses besch***ene Hörnchen dieser Dilletanten am grünen Regierungstisch bläst, nur weil er mal in der einschlägigen Presse gelesen hat, daß ein sogenannter Kampfhund, einen Menschen gebissen hat. Logisch steht da nie, daß ein Pudel oder ein Cocker einen Menschen ernsthaft gebissen hat (und glaube mir, ein Cocker kann ziemlich gefährlich werden, wenn es sein muß), aber das ist klar, über diese Schlagzeile würden die Leser nur müde lächeln und damit könnte man keine einzige Zeitung verkaufen und keine Auflage machen.


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Danke Silke. Es gab' übrigens mal in der WUFF eine Beißstatistik, in der die Häufigkeit der Rasse berücksichtigt wurde und in Relation zu den Beißvorfällen gesetzt wurde. Interessanterweise waren auch da die DSH führend, die Rassen, die man allg. unter der Rubrik Kampfhunde findet (oh wie ich diesen Ausdruck "Kampfhund" hasse), waren in der Statistik ganz, ganz am Ende.

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Fr 18 Dez 2009 - 14:17

Kein Tier ist von Natur aus Boesartig auch Raubtier nicht sie gehen ihrem natuerlichen Instinkt nach der fuer ihre Opfer eben gefaehrlich werden kann nicht zwangslaeufig muss !Sigfried und Roy haben so lange mit ihren Tieren gearbeitet und so tolle Shows gemacht bis es eines Tages schief lief !Nicht weil der Tieger Böse war aber er haette Roy fast das Leben gekostet!Bei den Rassen die nunmal verboten sind ist alles mit reingzuechtet worden was ein Hund braucht um mit einem zb mit einem wüstenden Stier fertig zu werden !Er braucht dazu eine gewisse Aggressivitaet und hohe Beisskraft und sie sind unwahrscheinlich stark wahrend dessen sie auch einen ausgepraegten Schutzsinn haben und ihrRevier mit allem verteidigen was sie haben das ist ihr Instinkt dem sie folgen und genau das ist gefaehrlich weil man hier in unsern vielbevoelkerten Breiten nicht absehen kann was genau diesen Hund dazu gebracht hat auszurasten auch erfahrene Halter haben sich da schon vertan war nicht neulich hir im Forum von einem Polizeihundefuehrer die Rede dessen Hund ausgerastet war? Ja wenn jetzt jeder zuechten kann wie er will dann werden iwann ae Hund unter gefaelich laufen weil man ja nie weiß ob da ein Sogenannter Kampfhund drinsteckt !dann koennen wir uns richtig aufregen!Esist kurz vor Weihnachten und ich mag da jetzt nicht streiten alle Hunde sollen ein schoenes Weihnachtsfest haben auch der meiner Nachbarin die einen Pitbull hat !

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Sa 19 Dez 2009 - 0:22

Ich bin ja nach wie vor der Meinung, wenn man es will kann man jeden Hund zum bösartigen Beißer machen.

LG Susanne und Abbie
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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Sa 19 Dez 2009 - 1:02

Upps, die Antworten habe ich irgenwie nicht gesehen Embarassed
Ich bin auch der Meinung das jeder Hund zum Beisser erzogen werden kann.
Eine andere Sache ist allerdings, das es Hunde gibt die eine sehr niedrige Reitzschwelle haben und da kann es schnell zu solchen Beissattacken kommen, wo keiner was dafür kann.

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Sa 19 Dez 2009 - 11:02

Susanne natürlich hast du Recht man kann jeden Hund zum Beißer machen und es wird leider immer wieder Idioten geben die das auch tun ! Ein Schäferhund kann auch gefährlich werden - jeder größere Hund der normalerweise als ganz lieber familienhund gilt und vom Prinziep her ein ruhiges liebes Wesen hat ! schäferhunde sind früher zum hüten von Schafen eingesetzt worden das ist was extrem anderes als ein Rindvieh ich weiß nicht wie ein Schäferhund nach einem wütenden Bullenangriff aussieht die Tiere die hierzulande auf der Liste stehen sind zum Teil auch als " Bullenbeißer " bekannt und SIE KÖNNEN DEM STANDHALTEN !
Sie gehören in weite Menschenleere Gegenden wo nur Natur ist, wo es nicht so viele Dinge giebt Lärm Autos usw. wie hier die sie aus der Fassung bringen können dafür sind sie da und gemacht dann sind das total liebe Tiere aber sie brauchen ihre Ausgeglichenheit sie sind nicht für kleine Wohnungen mitten in der Großstadt gemacht und so wie ich schon oft gesehen habe in einem Auto sitzend stundenlang auf Herrchen wartend das ist für alle Hunde ein no go aber besonders für diese ist das schlimm und dann wird sich gewundert wenn ein solches Tier ausrastet und das kann sehr böse enden wie wir wissen !
Kreuzt man jetzt solche Tiere mir einem Schäferhund oder Labbi um das Gesetz zu umgehen dann sehe ich eben die Gefahr dass irgendwann Labbis oder Schäferhunde genau so gefährlich eingestuft werden wie eben diese sogenannten Kampfhunde weil keiner mehr weiß ob oder ob nicht und wir lesen doch gerade hier von vielen Ausrastern gerade Goldi ,Labbi Bernhardiner usw, das sorgt doch nur dafür dass viele Menschnen noch mehr Angst haben vor Hunden als es eh schon der Fall ist ! Mein Chris war ein ziehmlich kräftiger Bursche und hatte auch eine Statur die an einen Kampfhund erinnert und das ist mir auch oft vorgeworfen worden ich musste auch seinen Stammbaum zeigen und selbst da wurde mir gesagt das sei Schhall und Rauch sowas könne mann auch gut fälschen und Chris habe ich als Labarador gekauft und er war sein Leben lang so lieb ! Wollen wir wirklich so einen Ärger immer wieder haben ? Und gerade weil auch andere Hunde scharf genug gemacht werden können - warum muss es dann unbedingt eine solche Rasse sein selbst als Mix ?
Wir haben doch so viel Diskutiert hier das die Rassen sauber sein sollen und gesund und jetzt auf einmal ist es vollkommen ok. wenn verbotene Rassen gemixt werden mit anderen Rassen? Ich kenne einen LabiPitbullmix der sieht aus fast wie ein Labi also ich hätte ihn als einen solchen angesehen und ich finde das nicht ok.
Bei Rottis die ja als Wachhunde eingesetzt werden und alle Anlagen dafür mitbringen hatten wir hier doch auch so ein Problem das zwei eine Joggerin angegriffen haben die sich ins Eiskalte Wasser retten musste und dann waren die so intelligent das die über die Brücke sind und sie weiter verfolgt haben das ist wie eine Horrorfilm für die arme Frau bestimmt gewesen und auf solche erlebnisse lege ich beim spazieren gehen bestimmt keinen Wert -ich habe das hier aus dem Forum ich kaufe keine Klatschpresse !
Ist es heutzutage noch nötig Tiere zu halten die so vorgehen ?
Der Mensch hat sie gemacht nicht die Natur und der Mensch kann dafür sorgen dass sie dort leben wo sie hingehören das finde ich richtig und einen wütenden Stier verteidigt keiner wie einen Hund der landet als Steak auf unserem Teller aber auch der wollte leben !

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Sa 19 Dez 2009 - 11:13

Wir hatten früher auch mal eine Rotti Hündin und die war lieb ohne Ende.
Es ist wirklich so, das Rottis eine sehr hohe Reizschwelle haben und sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen, es sei denn man testet das Auf-Teufel-Komm-raus.
Bevor ein Rotti richtig zubeißt, haben andere Rassen ihr gegenüber schon gefressen. Ist wirklich so.
Die Rottis wurden ja früher als Arbeitshunde eingesetzt, d.h. sie haben auf dem Acker gearbeitet und die Pflug gezogen. Da konnte man auch nicht einfach so drauflosbeißen.
Aber leider, wie Gabriele schon sagte, sind immer wieder Vollidioten dabei, die Hunde quälen und so zum Beißer machen.
Wegsperren sollte man dann die Menschen und nicht die Hunde!

LG Susanne und Abbie
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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Sa 19 Dez 2009 - 13:18

Cockermama schrieb:

Eine andere Sache ist allerdings, das es Hunde gibt die eine sehr niedrige Reitzschwelle haben und da kann es schnell zu solchen Beissattacken kommen, wo keiner was dafür kann.
Interessanterweise zählen genau die Rassen, die als Kampfhunde verrufen sind, zu den Rassen, die besonders Menschen gegenüber eine extrem hohe Reizschwelle haben. Das kommt eben aus dieser Selektion, bei der Hunde, die während der Hundekämpfe Menschen angegriffen haben, direkt getötet wurden, da dies einfach nicht sein durfte und nicht akzeptabel war. Schaut man die Beißstatistiken an, gehören sicher ganz andere Rassen zu den Hunden mit niedriger Reizschwelle. Gerade diese Arbeitsrasse, auch das was man so gemeinhin Bullenbeißer nennt, diese Hunde sind auf ihre Arbeit hin gezüchtet und da wäre ein Übergriff auf Menschen genauso ein No Go und absolut kontraproduktiv, wie bei den Kampfhunden.

Lies nur mal die Beiträge in den Links von Silke. Die Theorie, daß Kampfhunde und Mixe aus Kampfhunden (ich benutzt dieses blöde Wort einfach mal der Einfachheit halber) grundsätzlich eine Gefahr darstellen, ist absoluter Schwachsinn.

Genau das Gleiche gilt für Rottis und Dobbermänner. Ich kenne aus einem anderen Forum eine Rotti-Halterin, die in Bayern lebt und somit mit ihrem Hund diesen Wesenstest machen mußte. Sie hat uns mal den Bericht gezeigt, den der Prüfer geschrieben hat und ganz ehrlich, meine Cocker würde diese Prüfung, die ihr Rotti mit Bravour bestanden hat, nicht bestehen. Beide nicht und Cocker sind nun wahrlich keine ausgewiesenen Wachhunde.

Ich für meinen Teil, habe jedes Verständnis für einen Otto-Normal-Hundehalter, der einen Mix mit einem Listenhundanteil als Familienhund hält und, vorausgesetzt, der Hund ist nicht auffällig geworden, versucht, diesen Listenhundanteil unter den Tisch fallen zu lassen.

Dieser Schwachsinn unserer Obrigkeit, die im übrigen meist absolut keine Ahnung von Hunden und Kynologie hat, sondern, wie kürzlich in Niedersachsen war das glaube ich, als Wahlpropaganda versucht hat, diese Kampfhundehysterie für sich auszunutzen, macht mich einfach nur wütend. Im Endeffekt wendet sich diese Hysterie nämlich gegen alle Hundehalter und wenn dann unter diesen auch keine Solidarität herrscht, sondern hier auch noch die üblichen Vorurteile vom ach so bösen Kampfhund der nur in einer menschenleeren Gegend gehalten werden darf, weitergetragen werden, ist das ein absolutes menschliches Trauerspiel, für das mir vollkommen die Worte fehlen.

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Sa 19 Dez 2009 - 13:48

Es ist ja auch bei uns in Niedersachsen das Gespräch das alle Hunde über einer gewissen Schulterhöhe einen Maulkorb tragen müssen. Völliger Blödsinn. Und was ist dann mit den Wadenbeißern? In meinen Augen müssen die viel eher einen Maulkorb verpaßt kriegen als große Hunde. Alleine die bei uns in der Siedlung wohnen sind gemeingefährlicher als alle anderen großen Hunde zusammen.
Wenn ich mir manche Wesenstest ansehe, dann hätte Abbie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch nicht jeden bestanden. Sie hat nun mal ein paar Lieblingsfeinde, die sie fressen möchte. Besonders diese kleinen Kläffer. Solange die ruhig sind ist nichts los, aber wehe die fangen an zu kläffen. Das muss ja so in Abbies Ohren weh tun......

LG Susanne und Abbie
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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Sa 19 Dez 2009 - 15:18

Ja und aus diesem Grund sollten WIR Hundehalter zusammenhalten und wir Menschen haben nicht das Recht einen Hund als LIEB oder BÖSE einzutufen nur weil er einer bestimmten Rasse angehört.
Wir dürfen uns diesen Schwachsinn NICHT gefallen lassen!!!
Wie weit soll das noch kommen???? Dass ganze Hunderassen einfach ausgerottet werden oder wir Genehmigungen brauchen um einen Hund halten zu dürfen???

Ich könnt schrein so wie tut mir das in meinen Ohren, wenn ich so eine Panikmache, Hetzerei usw. höre...

Und wisst ihr was voll arg is???

Ich beschäftige mich ja nun seit längerer Zeit mit diesem Thema und mach auch an Studien und Forschungen an der Uni mit, wo es um Beißstatistiken, Unfallberichten, Schlagzeilen, Verletzungslisten...durch Hundebisse geht...und ja man findet solche Statisken und Listen zu Hauf...sie sind überall präsent,
ABER es gibt keine einzige Liste (zumind haben wir durch unsere Recherche noch keine ausfindig machen können), wo aufgezählt wird wieviele Hunde bereits MEnschen gerettet, geholfen oder einfach nur glücklich gemacht haben...
UND das find ich persönlich schlimm...es gibt genug Therapiehunde, Rettungshunde...normale Haushunde auf unserer großen weiten Welt, die schon Großartiges geleistet haben...wo zum Teufel bleiben diese Berichte????

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Sa 19 Dez 2009 - 15:19

Diese Wadenbeisser sind öfters in Beissattacken verwickelt als grosse, nur bei den grossen wird mehr aufwand betrieben.
Meissens sind es doch die JR, WHT die einen aufstand machen und das kommt meines erachtens daher das sie immer auf den Arm genommen werden wenn man mit einem grösseren Hund an kommt.
Die armen kleinen könnten ja gefressen werden!!!
Mein Bruder hatte auch mal einen Rotti, er war total lieb.
Michelle war damals ca. 2 Jahre alt, als ich mit ihr zu dieser hünding ging.
In dem mom gingen Leute am Tor vorbei und sagten ich sei total fahrlässig, so ein kleines Kind bei diesen Hund.
Ich antwortete:" Das ist doch nur sein 2. Frühstück"
Ich muss aber dazu sagen, die Rottihündin hat sich immer wie verrückt aufgeführt, wenn Leute an dem geschlossenen Tor vorbei gingen, wenn es offen war, hat sie nichts gemacht.

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Sa 19 Dez 2009 - 17:33

Na da solltest Du mal meine Langohren hören, wenn bei uns jemand am Grundstück vorbei geht und ich versuche, besonders Velvet, die da immer die erste an der Spirtze ist, zu erklären, daß Cocker in ihrem Standard nix von Wachhunden stehen haben. Das ist der aber völlig schnuppe.

@Silke
Ich geben Dir 100% Recht. Mich macht es auch betroffen, wenn eine solche Meinungsbildung schon innerhalb der Gruppe der HH herrscht. Wenn selbst hier die Medien- und Politikerpropaganda unreflektiert nachgeplappert wird.

Ich werde sicher nie einen der sogenannten Listenhunde mein eigen nennen, was aber ausschließlich daran liegt, daß sie schlicht nicht in mein persönliches Hunde-Beuteschema passen, vor allem rein optisch und absolut nix damit zu tun hat, daß manche Dummbies meinen, mit dieser Propaganda Wählerzahlen und Auflagenzahlen hochschrauben zu können. Mit Schlagzeilen über Hunde, die Leben retten, Menschen glücklich machen, in Familien geliebte und geachtete Familienmitglieder sind kann man keine Auflage machen und keine Wähler gewinnen, deshalb gibt es solche Berichte nicht.

Gerade letzthin habe ich mal wieder in einer Hundezeitung gelesen, daß sich renomierte Kynologen, unter anderem auch Dorit Feddersen-Petersen, die ja jedem, der sich mit dem Thema mal näher befasst hat, hinlänglich bekannt sein drüfte, dahingehend geäußert haben, daß diese Rasselisten der blanke Unsinn sind und Hunderassen an den Pranger stellen, deren genetische Programmierung nix damit zu tun hat, das sie dem Menschen gefährlicher werden können, als andere Hunderassen.

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Sa 19 Dez 2009 - 17:49

ja in der einen Art sagen wir JEDER größere Hund kann eine Gafahr werden -MEINER würde diesen und jenen wesenstest NICHT bestehen .......
Also mich würde es nicht wundern wenn es wirklich irgendwann mal richtig problematisch wird sich überhaupt einen größeren Hund zu halten als meine pinscher !
Als ich mit Chris spazieren ging wurde ich nie angequatscht höchstens gefragt wo denn der Maulkorb sei den er ja haben müsste es war immer ärgerlich für mich ! Jetzt gehe ich entspannter alle finden mei ne zwei soo süß und woher habe ich sie denn und so weiter das fällt mir direkt auf früher bin ich oft mit Wut im Bauch nach Hause gekommen ! Ich kann Hundehalter die große Rassen bevorzugen sehr gut verstehen und dass mann oft aus der Fassung kommt und ich habe das zwar nicht beabsichtigt aber jetzt bin ich froh dass ich mich umstellen konnte deshalb soll aber keiner auf einen größeren Hund verzichten müssen ich verstehe das voll und ganz aber es ist ja schon ein Unterschied ob ich von einem Pinscher attakiert werde oder von einem Pittbull oder wie die Joggerin von 2 Rottis !
Sagen wir jetzt dass unsere Hunde auch gefährlich werden können und Wesenstests nicht bestehen könnten und Rassen die als ruhig und Liebenswürdig gelten auch mal mit nem Kampfhund kreuzen ist doch kein Problem - dann geben wir selber gewissen Leuten doch den Wind in die Segel um sagen zu Können -alle Hunde ab einer gewissen Größe sind gefährlich ? Und dürfen deshalb nicht mehr für alle und jeden zu erwerben sein oder wenn dann mit hohen Auflagen nur noch Leine und Maulkorb in der Öffentlichkeit was ist das für ein Hundeleben ?

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Sa 19 Dez 2009 - 18:23

Labbis, allen voran Goldies, gelten als ruhig und liebe Familienhunde und führen so manche Beißstatistik an. Pit-Bulls gelten als böse Kampfhunde und tauchen in den meisten Beißstatistiken überhaupt nicht auf. Wäre diese Joggerin von 2 Lappis verfolgt worden, ich bin sicher, diese Geschichte hätte nie den Weg in die Medien geschafft. Für mich macht es auch keinen Unterschied, ob ich von Rottis attakiert werde oder von Labbis beides kann lebensgefährlich werden. Und ich bin sicher, auch ein Cocker könnte ein Kind töten, würde er mannscharf gemacht, nur käme wohl nie ein Mitglied des Rotlichtmillieus auf die Idee sich einen Cocker als Kampfhund zu halten.

Außer der Tatsache, daß ich eh kein Freund von wildem verpaaren bin und das aus verschiedenen Gründen, die ich aber schon zur Genüge dargelegt habe, finde ich es kein Problem, wenn ich einen Hund vor mir habe, der beispielsweise eine Kreuzung aus Labbi und Staff ist. ich habe in meiner Anfängergruppe eine Dobbi-Hündin, die ist ein dermaßen gutmütiger Hund, dagegen ist meine Velvet echt eine Ratte. Piper hat schon unzählige Katzenwelpen betüddelt und mit ihrem Frauchen über den Berg gebracht (Piper's Frauchen ist eine Pflegestelle für Notkatzenbabies, besonders für solche, die eigentlich noch viel zu klein sind und kaum Überlebenschancen haben).

Das alle Hunde ab einer gewissen Größe Maulkorb- und Leinenpflicht bekommen sollen, wurde ja kürzlich vor den Bundestagswahlen schon von Politerkn, die auf Wahlfang waren versucht durch zuboxen. Das ist ebenso ein beschissens Hundeleben, wie es die Represalien sind, die Hunde und auch ihre Halter erdulden müssen, nur weil Medien und Politier diese Hysterie verstärken.

Und grundsätzlcih ja, jeder Hund kann gefährlich werden, ab einer gewissen Größe lebensgefährlich. Es gibt genausowenig ein eingebautes Gen für Liebenswürdigkeit, wie für Kinderliebe und für Aggressivität. In diesen Dingen sind Hunde das Produkt ihrer Umwelt, das Produkt von ihren Haltern von uns Menschen. Solche Listen sind genauso absurd, wie der Versuch, diese Hunde auszurotten. Es ist total bescheuert zu denken, ein Hunde wäre gefährlich, wenn er zb. als Mix einen Rotti, Staff, Pitti oder wie sie alle heißen mit drin hat.

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Sa 19 Dez 2009 - 21:09

Hm, mir hat erst bei der letzten "heiteren" Diskussion eine Frau im vollen Ernst gefragt, warum ich mich mit meinen wunderhübschen, lieben Hunden auf so eine Kampfhundedisskusion herablasse...ich hätte doch kein Problem Aussies sind ja nicht gefährlich usw...
Bah und genau das is der Punkt: Solche Aussagen sind nämlich gefährlich!
Ich hasse Leute, die einfach ungefragt einen Hund streicheln nämlich mind genausoviel wie Leute, die ihre oft künstliche Angst auf andere proizieren...

Hab ihr dann gefragt, was sie mit Ausdrücken wie "Schosshund", "Kampfhund", "normaler Hund", "Familienhund" usw überhaupt meint...

Ich kann auch sagen, dass unser Shadow ein Kampfhund is, weil wenn fremde Leute ungefragt unser Grundstück betreten, fletscht er wirklich die Zähne und er wäre höchstwahrscheinlich nicht abgeneigt zu kämpfen, wenn es drauf ankommen würde (dank seines tollen Schutztriebs)...

Ich hingegen kann auch unseren Rusty als Schoßhund betitelen, weil mein 24kg Rüde wirklich immer auf meinem Schoß liegt, sobald er die Möglichkeit hat...(mit dem Herumtragen wirds allerdings schon etwas schwieriger :-) )

Und ich kann unseren Sam als "normalen" "Familienhund" bezeichnen, weil er weder noch ist...

So und jetzt solle mir eine mal erklären, was solche Bezeichnungen mit Rassen zu tun haben, ich spreche hier nämlich von meinen eigenen Hunden, die alle eine und derselben Rasse angehören...

Ich werde dagegen sein, grad weil ich mit meinen "wunderhübschen,lieben" Aussies viell mehr Möglichkeiten habe, Leute aufzuklären ohne von Anfang an mit irgendwelchen Vorurteilen kämpfen zu müssen...

Ich hatte selbst IMMER Angst vor großen Hunden, da ich eben nur schlechte ERfahrungen mit ihnen sammeln musste und natürlich wars mit unseren 3 kg Yorki bei gewissen Dingen sicher einfacher (wenn ich allein dran danke: Urlaub mit Hund)

Hätte mir jemand vor ein paar Jahren gesagt, dass ich mal Besitzerin von 3 Rüden werde und der Größte ganze 24kg auf die Waage kriegt, hätte ich ihn wahrscheinlich den Vogel gezeigt...

Und ein Hund ist für viele viel mehr als nur ein Haustier, nämlich ein Familienmitglied, ein Hobby, eine Leidenschaft, ihr Ein und Alles... und für jeden Menschen ist der eigene Hund sowieso der Schönste, Beste, Tollste und das ist auch gut so; nur sollte ein Besitzer von einem kleinen Pinscher hübsch in Mantel bepackt, den gleichen Zuspruch verdienen wie ein Besitzer mit einem sabbernden Bullterrier...
(verwende diese 2 Rassen, da ich selbst die Erfahrung gemachte habe am Do: Ein Mann mit nem kleinen wie irre herumkläffender Zwergpinscher hübsch in nem kleinen Mantel bepackt, betritt ein Shoppingcenter, ach und die LEute fanden das herzig und lieb, selbst dann noch als dieser kleine Pinscher jeden und alles angeknurrt hat...kurze Zeit später spaziert ne Frau mit nem Bullterrierr daher, der ruhigste und treuherzigste Hund, den ich je gesehen hab, der sich beim Anblick eines jeden Menschen gefreut hat..sie bekamen nur verächtliche Blicke, ein paar regten sich sogar auf, es war wirklich kurz davor dass die LEute nicht eine Unterschriftenaktion fürn Rauswurf dieses Hundes starteten...)

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BeitragThema: Re: Kampfhund oder nicht? Beweislast nun bei Hundehaltern   Sa 19 Dez 2009 - 21:23

es wird immer so sein Silke, das die kleinen Hunde alles dürfen (Gabi und Marion es ist nich auf euch bezogen, es ist in den meisten Fällen so, wir habe in unserem Dorf mit ca.500 Einwohner und ca.100 Hunde, davon min. 80% kleine) wenn ich sehe wie sie meine immer anmachen und den HH auf der Nase rumtanzen, könnte ich schreien.
Die grösseren müssen immer hören und gedrillt sein.
Aber das ist halt das Kindchenschema der Kleinen, worauf sie auch gezüchtet werden.

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